Drupal
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Merkmale[Bearbeiten]
Mit Drupal lassen sich, wie mit anderen Content-Management-Systemen (CMS) auch, Inhalte ins Internet stellen und bearbeiten. Drupal unterscheidet sich von anderen CMS vor allem durch die Umsetzung von Ansätzen einer Social Software und unterstützt damit den Aufbau von Communitys, die gemeinsam an Inhalten arbeiten und sich über Themen austauschen und informieren wollen. So können Nutzer beispielsweise eigene Weblogs anlegen, sich in Foren austauschen oder Artikel veröffentlichen. Es wird ein differenziertes Rollen- und Rechtesystem unterstützt.
Drupal steht seit 2001 als Open Source zur Verfügung. Inzwischen wird Drupal für mehrere Millionen[6] Websites der unterschiedlichsten Art auf der ganzen Welt eingesetzt, so zum Beispiel für die Webpräsenz des Duden und der Harvard University, für die Leser-Kommentare auf der Website der Wochenzeitung Die Zeit, oder von 2009 bis 2017 auch für die Webpräsenz des Weißen Hauses in Washington.
Neben anderen bekannten CMS wie z. B. WordPress, Joomla und TYPO3 hat es mit seinem spezifischen Ansatz einen Platz unter den großen PHP-basierten Open-Source-CMS etablieren können. Drupal hat eine starke Online-Community, die ihre Mitglieder aktiv unterstützt. Außerdem gibt es auch im deutschsprachigen Raum Unternehmen, die kommerziellen Support anbieten und Entwicklung professionell betreiben.
Aufbau und Funktionen[Bearbeiten]
Drupal besteht aus einem Core (deutsch Kern), der die Grundfunktionalität liefert, und Modulen, die zusätzliche Funktionen bieten und dem System bei Bedarf hinzugefügt werden können. Es werden zurzeit (Stand Februar 2017) insgesamt über 36.500 Module auf drupal.org verwaltet. Davon sind über 2.625 als kompatibel zu Drupal 8 und über 12.627 als kompatibel zu Drupal 7 markiert. Diese Module bieten ein breites Spektrum von einfachen, gängigen Website-Funktionen über komplexe per grafischer Benutzeroberfläche konfigurierbare Werkzeuge bis hin zu Erweiterungen der ohnehin schon umfangreichen Programmierschnittstellen.[9] Etwa 2.500 "Themes" erlauben eine vielfältige grafische Gestaltung der Webseiten. Viele dieser Themes bieten die Möglichkeit, eigene Themes zu adaptieren.[10]
Durch den modularen Aufbau von Drupal sind vielseitige Verwendungsmöglichkeiten vorhanden. Die Liste reicht von „Ein-Personen-Websites“ wie beispielsweise persönlichen Weblogs bis hin zu Online-Communitys mit tausenden Mitgliedern.